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Berufsbedingte Hauterkrankungen
Berufsbedingte Hauterkrankungen haben in den berufsgenossenschaftlichen Präventionsbemühungen anhaltend einen hohen Stellenwert. Die geschätzte Gesamtzahl liegt bei ca. 468.000 bis 900.000 Betroffene / Jahr (Arbeitsmed. Sozialmed. Umweltmed. 2004, 39: 578-582). Da Umschulungsmaßnahmen sehr hohe Kosten verursachen und aufgrund der Arbeitsmarktsituation insbesondere bei älteren Arbeitnehmern nicht immer erfolgsversprechend sind, sollte mit allen Mitteln verhindert werden, daß eine Berufskrankheit eintritt, welche die Fortführung der bisherigen beruflichen Tätigkeit nicht mehr ermöglicht.
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Irritative Ekzeme sind insgesamt häufiger zu beobachten als allergische Kontaktekzeme; das vorliegen einer atopischen Hautdisposition ("Hautschwäche" bei Neurodermitis) stellt hierbei einen anerkannten wichtigen Risikofaktor dar.
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